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Schnee

Schnee – Als ich heute morgen die Rollläden hochzog, erinnerte mich die unerwartet zauberhafte Schneelandschaft unmittelbar an eine Episode in einem der Zen-Klöster, wo ich eine Zeitlang zu Gast sein durfte. Es war ein eisig kalter Morgen im Dezember während der intensiven Meditationswoche von Rohatsu. Die Schiebewände der Vortragshalle standen weit offen. Innen und Aussen waren nicht getrennt.

Der Roshi gab ein Teisho über eine Geschichte, die in der Zen-Tradition recht bekannt ist. Sie handelt von einem Laien, namens P’ang, der viele Jahre lang von Kloster zu Kloster wanderte, im Bestreben, sein bereits tiefes Verständnis der Realität im Dialog mit unterschiedlichen Chan (Zen)-Meistern zu testen und zu vertiefen.

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Intuition

Sucht man nach einer Definition von Intuition findet man Synonyme wie Instinkt, Ahnung, Eingebung, Geistesblitz, Schau. Die Wurzeln des Wortes liegen im Latein: intuitio «unmittelbare Anschauung», «intueri  «genau hinsehen, anschauen». Es ist die Fähigkeit des menschlichen Geistes, Einsichten in Sachverhalte, Sichtweisen oder Gesetzmässigkeiten zu haben, ohne den Gebrauch des denkenden Verstandes. Darin inbegriffen ist auch ein spontanes Gefühl oder «Wissen», was in einem bestimmten Moment zu tun oder zu unterlassen ist.

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Den Geist Zur Ruhe Bringen

Den Geist Zur Ruhe Bringen – In diesem Artikel geht es um drei drei prinzipielle Haltungen, die jeder Meditierende kennen und beherzigen sollte. Viele von euch kennen diese „Haltungen“ bereits aus dem eigenen Selbststudium, wenn ihr dabei seid, in die formale Meditation einzusteigen. Es ist also vielleicht nichts Neues für euch, aber verwerft die Worte trotzdem nicht von vornherein. Denn mit dieser Sache ist man niemals „fertig“.

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