Asana

Yoga – Yama & Niyama

Ein asana (Sanskrit: आसन) ist eine Körperhaltung, ursprünglich und immer noch auch ein allgemeiner Begriff für eine sitzende Meditationshaltung.

Patanjali sagt: “Die Haltung ist stets locker”. Die Wirbelsäule soll gerade sein, der Körper stabil und entspannt. Nichts an der Sitzhaltung soll forciert sein. Es geht darum, lange sitzen zu können, ohne vom Körper gestört zu werden. Die Reaktionen der Sinne auf den Körper sollen verschwinden. Keine Schmerzen und keine Anstrengung sind das Ziel.

Der Brustkorb ist offen, so dass die Atmung voll, langsam und ruhig ist. Die Schultern sind entspannt. Die Hände befinden sich in einer Mudra oder ruhen auf den Knien. All dies sind Vorbereitungen für das richtige Sitzen, sie brauchen Zeit und Übung. Die richtige Sitzhaltung einzunehmen und beizubehalten ist ein bewusster Akt. Von Zeit zu Zeit sollte man den Körper geistig scannen, um körperliche Verspannungen zu beseitigen. Ebenso sollte man ab und zu den Geist überprüfen, um jede psychische Anspannung zu lösen. Mit der Zeit, wenn sich die Sitzhaltung gefestigt hat, wird der Körper “abgefallen”. Man verliert das Gefühl, dass ein Körper vorhanden ist, jedenfalls solange, bis man sich selber fragt, ob der Körper abgefallen sei.

Padmasana oder Lotussitz ist eine der stabilsten Sitzhaltungen. Sie ist aber auch eine der am schwierigsten zu meisternden Stellungen. Um Padmasana zu beherrschen, ist es ratsam, andere Hatha-Yoga-Asanas langsam zu üben, um die Beweglichkeit der Hüft- und Oberschenkelmuskulatur zu fördern. Um eine “stets lockere” Haltung zu erreichen, ist es jedoch nicht notwendig, in Padmasana zu sitzen. Im WWW findet man eine Reihe von sitzenden Asanas. Dazu gehört auch das Sitzen auf einem Stuhl oder auf einer Meditations-Bank.


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