Buddha

Bhavacakra, Dhyāna Newsletter, die Drei Gifte, Die sechs Welten, Karma, Shurangama-Sutra, Yama

Bhavacakra

Das Bhavacakra Mandala repräsentiert das Zusammenwirken aller Elemente, die unsere zyklische Existenz in dieser weltlichen Realität ausmachen. Es ist eine Landkarte des menschlichen Kreislaufs durch Geburt, Krankheit, Alter, Tod und wieder zurück, ad infinitum. Wobei «ad infini- tum» bedeutet, dass wir immer im Kreis gehen, und dies solange bis wir die Kette-des- abhängigen-Entstehens (Pratītyasamutpāda) durchbrechen.

Der Begriff «Bhavacakra Mandala» bedeutet wörtlich «Rad des Werdens» (Bhava = Werden; Cakra = Rad). Andere Übersetzungen nennen es «Lebensrad» oder «Kreislauf des Lebens».

Achtfach Pfad, Buddha, Dhyāna Newsletter, Dukkha, Vier Edlen Wahrheiten

Buddhas Lehre

Das Zentrum für Zen-Buddhismus hat für das Jahr 2015 einen Kalender mit dem Thema «Die vier Edlen Wahrheiten» herausgegeben. In dieser Nummer von Dhyāna möchte ich, der Struktur des Kalenders folgend, jede dieser Wahrheiten etwas erweitert betrachten. Wer den Kalender zur Hand hat, kann ihn zusammen mit der Zeitschrift benutzen.

Biographie, Bodhidharma

Wer war Bodhidharma

Wer heutzutage Zen studiert, kommt nicht am Urvater Bodhidharma (jap. Bodaidharuma, gest. 525 od. 532) vorbei. Im fernen Osten kennt ihn jedes Kind. Vielleicht nicht so sehr als Gründer des Zen, sondern als Gründer der Kampfkunst Kung Fu, welche er im berühmten Tempel Shaolin entwickelt haben soll. In den künstlerischen Darstellungen des fernüstlichen Zen-Buddhismus nimmt Bodhidharma eine ähnlich zentrale Stellung ein, wie der Buddha selbst. Man erkennt ihn sofort an seinen weit offenen, starr blickenden Augen und seinem mächtigen Vollbart. Diese beiden Merkmale machen ihn unverwechselbar.

Dhyāna Newsletter

Wer war der Buddha

Vor einigen Monaten stiess ich auf ein interessantes Buch von Walpola Sri Rahula mit dem Titel „What the Buddha taught” (Walpola Sri Rahula ist ein Theravada-Mönch, der gut bekannt ist für seine Übersetzungen der Worte des historischen Buddha.)

Das Buch ist nicht sehr dick, aber es ist kein Buch, das man schnell liest. Bis Buddhas Worte und Sri Rahulas Kommentare im eigenen Geist Wurzeln schlagen und erblühen, braucht es Zeit. Im Laufe dieses Erblühens fühlt man sich mehr und mehr hingezogen zum Mann Gotama selbst, einem Menschen, der vollkommen menschlich war.

Dhyāna Newsletter

Anhalten und die Rosen Riechen

Es gibt ein altes Sprichwort, das besagt, dass man sich etwas Zeit nehmen sollte, um „anzuhalten und die Rosen zu riechen“. Für viele ist sogar „innehalten, um die Rosen zu sehen“ eine monumentale Aufgabe. Wir sind so sehr in unser eigenes armseliges, vom Ego getriebenes Leben vertieft und blähen unser elendes „Ich“ immer wieder mit der Fiktion unserer Gedanken auf, dass unsere Welt auf die Größe einer getrockneten Pflaume geschrumpft ist… und dann sterben wir. Ist es das, worum es im Leben geht?

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