robert

Buddhas Lehre

Das Zentrum für Zen-Buddhismus hat für das Jahr 2015 einen Kalender mit dem Thema «Die vier Edlen Wahrheiten» herausgegeben. In dieser Nummer von Dhyāna möchte ich, der Struktur des Kalenders folgend, jede dieser Wahrheiten etwas erweitert betrachten. Wer den Kalender zur Hand hat, kann ihn zusammen mit der Zeitschrift benutzen.

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Die Vier Edlen Wahrheiten

Die Hauptlehre des Buddha ist bekannt als Die Vier Edlen Wahrheiten. Der Buddha legte diese vier Konzepte zum ersten Mal seinen versammelten Freunden dar, nachdem er in Bodhgaya endgültige Klarsicht erlangt hatte. Mit dieser Verkündigung begann seine 45 Jahre dauernde Laufbahn als «Lehrer». Die Vier Edlen Wahrheiten bildeten den Eckstein von Buddhas Lehre; die zahllosen Worte, Lehrreden und Dialoge, die der ersten Darlegung folgten, behandelten verschiedenen Aspekte dieses grundlegenden Konzepts.

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Wer war Bodhidharma

Wer heutzutage Zen studiert, kommt nicht am Urvater Bodhidharma (jap. Bodaidharuma, gest. 525 od. 532) vorbei. Im fernen Osten kennt ihn jedes Kind. Vielleicht nicht so sehr als Gründer des Zen, sondern als Gründer der Kampfkunst Kung Fu, welche er im berühmten Tempel Shaolin entwickelt haben soll. In den künstlerischen Darstellungen des fernüstlichen Zen-Buddhismus nimmt Bodhidharma eine ähnlich zentrale Stellung ein, wie der Buddha selbst. Man erkennt ihn sofort an seinen weit offenen, starr blickenden Augen und seinem mächtigen Vollbart. Diese beiden Merkmale machen ihn unverwechselbar.

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Wer war der Buddha

Vor einigen Monaten stiess ich auf ein interessantes Buch von Walpola Sri Rahula mit dem Titel „What the Buddha taught” (Walpola Sri Rahula ist ein Theravada-Mönch, der gut bekannt ist für seine Übersetzungen der Worte des historischen Buddha.)

Das Buch ist nicht sehr dick, aber es ist kein Buch, das man schnell liest. Bis Buddhas Worte und Sri Rahulas Kommentare im eigenen Geist Wurzeln schlagen und erblühen, braucht es Zeit. Im Laufe dieses Erblühens fühlt man sich mehr und mehr hingezogen zum Mann Gotama selbst, einem Menschen, der vollkommen menschlich war.

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