Bewusstsein

Die Yogacara-Schule des Mahayana-Buddhismus präsentiert ein ausgefeiltes Modell des Bewusstseins, das als die „acht Bewusstseinsarten“ bekannt ist.

Dieses Modell erklärt, wie wir unsere Erfahrung der Realität konstruieren und wie wir im Leiden gefangen bleiben, und bietet zugleich einen Wegweiser zur Befreiung. Indem wir verstehen, wie diese acht Bewusstseinsarten funktionieren und miteinander interagieren, können wir beginnen, unsere Verblendungen zu durchschauen und uns auf das Erwachen zuzubewegen.

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Schneeflocken

Schnee – Als ich heute morgen die Rollläden hochzog, erinnerte mich die unerwartet zauberhafte Schneelandschaft unmittelbar an eine Episode in einem der Zen-Klöster, wo ich eine Zeitlang zu Gast sein durfte. Es war ein eisig kalter Morgen im Dezember während der intensiven Meditationswoche von Rohatsu. Die Schiebewände der Vortragshalle standen weit offen. Innen und Aussen waren nicht getrennt.

Der Roshi gab ein Teisho über eine Geschichte, die in der Zen-Tradition recht bekannt ist. Sie handelt von einem Laien, namens P’ang, der viele Jahre lang von Kloster zu Kloster wanderte, im Bestreben, sein bereits tiefes Verständnis der Realität im Dialog mit unterschiedlichen Chan (Zen)-Meistern zu testen und zu vertiefen.

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Variationen der gleichen Musik

Wie ihr wohl längst gemerkt habt, sind alle Dharmavorträge Variationen der gleichen Musik. Alle Übermittler des Dharmas sagen im Grunde genommen immer dasselbe; und dies seit Generationen. Es geht stets um das aktuelle Leben in dieser Welt und um die Frage nach dem Umgang mit Freud und Leid.

Achtsamkeit, Bewusstsein

Aphorismen von Gurdjieff

Ratschläge von Gurdjieff – Georges I. Gurdjieff (1866 in Alexandropol, Russisches Kaiserreich; † 29. Oktober 1949 in Paris) war ein griechisch-armenischer Esoteriker, Schriftsteller, Choreograph, Philosoph und Komponist, der zunächst in Russland und später in Frankreich wirkte. Bekannt wurde er als Lehrer des sogenannten Vierten Weges.

Die unterstehenden Ratschläge hat Gurdjieff für seine Tochter verfasst. Es ist interessant, wie sie Buddhas Lehre der Vier Edlen Wahrheiten und des Edlen Achtfachen Pfades widerspiegeln. Kannst du die Ähnlichkeiten erkennen?

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Gleichmut

In diesem Dharma-Vortrag möchte ich etwas sagen zu einem Wort, bzw. einem Konzept, das in der buddhistischen Literatur und Praxis einen hohen Stellenwert hat, nämlich das Wort Gleichmut. Wir kennen es zum Beispiel aus dem letzen Satz der Fürbitte, mit der wir jeweils unsere Meditationszusammenkünfte abschliessen. Er lautet: «Mögen wir alle in Gleichmut leben, im Wissen, dass alles eins ist.»

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