Die fünf Skandhas

Die Anatomie des Selbst

„Was bin ich?“ Die Analyse Buddhas war radikal. Er verwies nicht auf eine Seele, eine Essenz oder ein dauerhaftes Selbst. Stattdessen hielt er uns einen Spiegel vor unsere Erfahrungen und zeigte uns fünf dynamische, voneinander abhängige Prozesse, die wir bündeln und fälschlicherweise als „ich“, „mich“ oder „mein“ bezeichnen.

«Als der Bodhisattva Avalokiteshvara tief in die Praxis von Prajñāpāramitā versunken war, sah er deutlich, dass die Fünf Skandhas leer sind und überwand alles Leiden und alle Kümmernisse.» — Das Herz-Sutra

Diese Facette von Dukkha, die Fünf Skandhas, ist wohl am schwersten in ihrer ganzen Tiefe zu erfassen, weil sie uns vor Augen führt, dass wir nichts anderes sind als «der Stoff, aus dem Träume gemacht sind». Halte einen Augenblick inne und bedenke, was diese Sichtweise impliziert. Wir sind nicht das, was wir meinen zu sein. Wer sind wir? Die Antwort des Buddha auf diese Frage lautet: «Hör auf zu denken, und all dies wird vollkommen deutlich.» Der Edle Achtfache Pfad Befreiung vom Samsara

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Die Fünf Skandhas sind die fünf Elemente, welche die gesamte körperliche und geistige Existenz des Menschen ausmachen. Der Buddha definierte sie als Form (Rupā), Sinnesempfindung (Vedanā), Wahrnehmung (Samjñā), Willenstendenzen (Samskāra) und Bewusstsein (Vijñāna). Der Mensch existiert nur vermittels dieser fünf Elemente. Vertiefen Sie sich in dieses Thema.

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