Wirklichkeit – Kontemplation
Was ist das Universum in Wirklichkeit und was hält es am Leben?
Die Physiker beschäftigen sich schon lange mit dieser Frage. Sie messen und berechnen und spekulieren. Sie formulieren Theorien, verwerfen Theorien, bilden neue Theorien und haben bis heute keine befriedigende Antwort auf diese Frage gefunden.
Schon Jahrtausende vor unserer physikalischen und materiellen Wissenschaft, dieser mentalen Beschäftigung mit der Aussenwelt, haben sich Menschen mit dieser Frage befasst. Ganz ohne Mikroskope, Teleskope, Teilchenbeschleuniger, Vorrichtungen zur Atomspaltung, Satelliten und und und … Sie haben einen Weg eingeschlagen, den im Prinzip jeder und jede von uns nachvollziehen kann, um die Frage zu untersuchen: Was ist das Universum und was hält es am Leben?
Dazu nutzen sie die natürlichen Mittel, die ihnen damals und auch uns heute zur Verfügung stehen, nämlich das genaue Beobachten der inneren und äusseren Vorgänge in ihrer eigenen Erfahrungswelt. Sie studierten die Gesetzmässigkeiten und Bedingungen ihrer Wahrnehmungen wie unter einem geistigen Mikroskop. Sie gaben sich nicht zufrieden mit den Annahmen und der Unwissenheit, die sich in unterschiedlichen Formen im Volksglauben spiegelten. Dadurch kamen sie zum Schluss, dass das Universum und ihr Bewusstsein nicht voneinander getrennt betrachtet werden können. Denn das eine erzeugt das andere, – die ganze Existenz ist eine unaufhörliche Bewegung, ein stetiger Wandlungsprozess ohne Anfang und Ende.

