Meditation

Buddhismus

Den Geist entleeren

Entleere deinen Geist und tauchen tief in diese Nummer von Dhyāna ein. Sie ist geprägt von einem Anliegen, dem wir uns am Zentrum für Zen-Buddhismus dauerhaft verpflichtet fühlen, nämlich der Bewahrung und Weitergabe des grossen Reichtums an wertvollen Texten zum Thema des geistigen Erwachens. Sie zeugen alle von der fundamentalen, zeitlosen Quelle der Erkenntniskraft, die in uns Menschen schlummert und die es uns ermöglicht, Licht in das von persönlichen und kollektiven seelischen Zwängen überschattete weltliche Leben zu bringen. Die präsentierten Beiträge umfassen den Zeitraum von mehr als zweitausend Jahren.

Buddhismus

Dasselbe – immer neu

Wenn jemand das Gefühl hat, dass das, was am heutigen Tagesretreat gesagt wird, schon das letzte Mal oder beim Sommerretreat gesagt worden ist, dann ist das richtig. Dharmavorträge drehen sich immer mehr oder weniger um dasselbe. Unsere Retreats, egal ob 1- oder mehrtägig, haben immer dieselbe Ausrichtung: Erstes das Besinnen, worum es eigentlich bei der Zen-Meditation geht, und zweitens das Einüben und Vertiefen einer möglichst nachhaltigen Praxis und ihre Verwirklihung im täglichen Leben. Denn wenn wir die Zeit auf dem Sitzkissen nicht einfach verplempern wollen, dann braucht es rechtes Verstehen und rechtes Tun.

Buddhismus

Der Mittlere Weg

Die Kunst des Lebens und Rechte Entschlossenheit können als die zwei Seiten einer Münze betrachtet werden. Rechte Entschlossenheit bedeutet, nicht vom Mittleren Weg abzuweichen, weder in die Welt der sinnlosen Sinnlichkeit noch in deren Gegenteil, die Welt der sinnlosen Selbstverleugnung. Auch die Kunst des Lebens folgt dem mittleren Weg zwischen den zwei Extremen der sinnlosen Sinnlichkeit und sinnlosen Selbstverleugnung. Der Mittlere Weg ist Buddhas Rezept, um den Kreislauf von Samsāra zu durchbrechen, diese leidvolle Wiederholung von Geburt, Alter und Tod, die wir fälschlicherweise für das wahre Leben halten.

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