Zentrum für Zen-Buddhismus
«Diese Welt – ein verblassendes Echo aus den Bergen, leer und unwirklich.» –Ryokan Das obige Bild und das Zitat von […]
«Diese Welt – ein verblassendes Echo aus den Bergen, leer und unwirklich.» –Ryokan Das obige Bild und das Zitat von […]
In dieser Nummer von Dhyāna präsentieren wir einen Einblick in Themen, mit denen wir uns im Zentrum für Zen-Buddhismus aktuell und langfristig beschäftigen.
Śīla enthält eine Kostprobe eines Kapitels aus dem im Entstehen begriffenen neuen Buch von Robert mit dem Titel: Der Edle Achtfache Pfad. Es wir einen ähnlichen Stil haben wie Form ist Leere ist Form und ist gewissermassen eine Fortsetzung davon.
Spiegelweisheit ist ein Ausschnitt aus einer Serie von Dharma-Betrachtungen von Agetsu im Rahmen der monatlich stattfinden Tagesretreats.
Es steht geschrieben, dass Ananda, Buddhas Gehilfe, nach dem ersten Hören der Lehre des bedingten Entstehens, so etwas gesagt haben soll wie: «Diese ganze Sache scheint mir ziemlich trivial.» Der Buddha tadelte ihn: «Ananda, sage das nicht. Die Lehre ist sehr tiefgründig.» Dies sollte uns allen eine Warnung sein; die Thematik des bedingten Entstehens ist mehr als ein simples Gedankenspiel.
Das Zentrum für Zen-Buddhismus hat für das Jahr 2015 einen Kalender mit dem Thema «Die vier Edlen Wahrheiten» herausgegeben. In dieser Nummer von Dhyāna möchte ich, der Struktur des Kalenders folgend, jede dieser Wahrheiten etwas erweitert betrachten. Wer den Kalender zur Hand hat, kann ihn zusammen mit der Zeitschrift benutzen.
Wer heutzutage Zen studiert, kommt nicht am Urvater Bodhidharma (jap. Bodaidharuma, gest. 525 od. 532) vorbei. Im fernen Osten kennt ihn jedes Kind. Vielleicht nicht so sehr als Gründer des Zen, sondern als Gründer der Kampfkunst Kung Fu, welche er im berühmten Tempel Shaolin entwickelt haben soll. In den künstlerischen Darstellungen des fernüstlichen Zen-Buddhismus nimmt Bodhidharma eine ähnlich zentrale Stellung ein, wie der Buddha selbst. Man erkennt ihn sofort an seinen weit offenen, starr blickenden Augen und seinem mächtigen Vollbart. Diese beiden Merkmale machen ihn unverwechselbar.