Dharma-Vorträge

Auf dieser Seite finden sich überarbeitete Wiedergaben von Dharma-Vorträgen, die von Agetsu Kudo Wydler Haduch am Zentrum für Zen-Buddhismus gehalten wurden. Die Vorträge sind in zwei Kategorien unterteilt. Diverse Vorträge umfassen einmalige Präsentationen, die im Rahmen von Tagesretreats gehalten werden. Vorträge in Meditationswochen hingegen behandeln ein Thema über mehrere Tage hinweg.

Bewusstsein, Dharma-Vorträge, Diamant-Sutra, Wochenretreat Vortrag

Wie viele Buddhas gibt es im Garten?

Wie viele Buddhas gibt es im Garten? – An einem sonnigen Vormittag wurden die Teilnehmenden des diesjährigen Sommerretreats aufgefordert, statt im Meditationsraum im Freien zu meditieren und später in der Einzelbegegnung (Dokusan) die Frage zu beantworten: Wie viele Buddhas gibt es im Garten? Das Folgende ist ein Auszug aus dem Dharma-Vortrag des nächsten Tages.

Wochenretreat Vortrag

Wissen versus Verstehen

Der Unterschied zwischen Wissen und Verstehen spielt im Zen-Buddhismus eine zentrale Rolle. Für diejenigen unter euch, die nicht vertraut sind mit unseren Zen-Retreats, aber andere buddhistische Weg kennen, möchte ich einen kleinen Erklärung dazu geben. 

Dharma-Vorträge

Stille Wasser

Dass wir uns hier an so einem wunderbaren Ort treffen können, um eine Auszeit zu nehmen von dem mentalen Chaos in der Welt, wo zur Zeit ganze Landstriche im Wasser ertrinken oder im Feuer verbrennen, – das ist ein Privileg, das wir nicht hoch genug schätzen können. In meinen Augen ist es mehr als das; es ist eine Aufforderung, eine Verpflichtung und eine Verantwortung, diese Gelegenheit mit vollem Einsatz zu nutzen, nicht nur für uns selbst, sondern für alle Lebewesen, mit denen wir es zu tun haben. Damit wir am Ende der Woche mit mehr Verständnis und Weisheit zurückkehren und etwas mehr Licht und Menschlichkeit in unsere Welt hinaustrage

Dharma-Vorträge

Rechter Lebensunterhalt

Einer könnte zu Recht fragen: «Würde irgendjemand, der selbst direkt in eine der oben genannten Tätigkeiten verwickelt ist, ein Buch lesen mit einem Titel wie dieses hier?» «Vermutlich nicht», müsste der Andere wohl antworten. Doch dann könnte der Eine den Anderen fragen: «Könnte es sein, dass auch jemand, der dieses Buch liest, den Handel mit den oben genannten Gütern begünstigt und unterstützt, allein durch irgendeine seiner täglichen Beschäftigungen wie Hobby, Berufsarbeit und der allgemeinen Befriedigung von Gelüsten?» Was würde der Eine darauf antworten? Könnte er eindeutig und zweifelsfrei die eigene Beteiligung in einem dieser Bereiche ausschliessen?

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