Meditation

Dharma-Vorträge

Dasselbe – immer neu

Wenn jemand das Gefühl hat, dass das, was am heutigen Tagesretreat gesagt wird, schon das letzte Mal oder beim Sommerretreat gesagt worden ist, dann ist das richtig. Dharmavorträge drehen sich immer mehr oder weniger um dasselbe. Unsere Retreats, egal ob 1- oder mehrtägig, haben immer dieselbe Ausrichtung: Erstes das Besinnen, worum es eigentlich bei der Zen-Meditation geht, und zweitens das Einüben und Vertiefen einer möglichst nachhaltigen Praxis und ihre Verwirklihung im täglichen Leben. Denn wenn wir die Zeit auf dem Sitzkissen nicht einfach verplempern wollen, dann braucht es rechtes Verstehen und rechtes Tun.

Der Edle Achtfache Pfad, Dhyāna Newsletter, Tod

Der Mittlere Weg

Die Kunst des Lebens und Rechte Entschlossenheit können als die zwei Seiten einer Münze betrachtet werden. Rechte Entschlossenheit bedeutet, nicht vom Mittleren Weg abzuweichen, weder in die Welt der sinnlosen Sinnlichkeit noch in deren Gegenteil, die Welt der sinnlosen Selbstverleugnung. Auch die Kunst des Lebens folgt dem mittleren Weg zwischen den zwei Extremen der sinnlosen Sinnlichkeit und sinnlosen Selbstverleugnung. Der Mittlere Weg ist Buddhas Rezept, um den Kreislauf von Samsāra zu durchbrechen, diese leidvolle Wiederholung von Geburt, Alter und Tod, die wir fälschlicherweise für das wahre Leben halten.

Achtsamkeit, Bewusstsein, Dhyāna Newsletter, Die Vier Edlen Wahrheiten, Tao Te King

Sīla und Spiegelweisheit

In dieser Nummer von Dhyāna präsentieren wir einen Einblick in Themen, mit denen wir uns im Zentrum für Zen-Buddhismus aktuell und langfristig beschäftigen.

Śīla enthält eine Kostprobe eines Kapitels aus dem im Entstehen begriffenen neuen Buch von Robert mit dem Titel: Der Edle Achtfache Pfad. Es wir einen ähnlichen Stil haben wie Form ist Leere ist Form und ist gewissermassen eine Fortsetzung davon.

Spiegelweisheit ist ein Ausschnitt aus einer Serie von Dharma-Betrachtungen von Agetsu im Rahmen der monatlich stattfinden Tagesretreats.

Dharma-Vorträge

Unwissenheit

Die Zen-Schule des Buddhismus ist dafür bekannt oder nimmt für sich in Anspruch, einen sehr direkten Weg zur Selbsterkenntnis und einer bewussten Lebensführung zu zeigen. Sie beruft sich dabei auf Shakyamuni Buddha, der das Wesen und die Bedingen der menschlichen Existenz bis ins letzte Detail studiert hat und dabei in geistige Tiefen vorgedrungen ist, von denen meisten Menschen keine Ahnung haben. Aber gerade diese Ahnungslosigkeit (Unwissenheit) in Bezug auf das eigene Wesen sei die Ursache für das Chaos und das Leid, das der Mensch überall auf dieser Erde in Gang setzt, sagte der Buddha.

Bhavacakra, Dhyāna Newsletter, Die sechs Welten, Shurangama-Sutra

Bhavacakra

Das Bhavacakra Mandala repräsentiert das Zusammenwirken aller Elemente, die unsere zyklische Existenz in dieser weltlichen Realität ausmachen. Es ist eine Landkarte des menschlichen Kreislaufs durch Geburt, Krankheit, Alter, Tod und wieder zurück, ad infinitum. Wobei «ad infini- tum» bedeutet, dass wir immer im Kreis gehen, und dies solange bis wir die Kette-des- abhängigen-Entstehens (Pratītyasamutpāda) durchbrechen.

Der Begriff «Bhavacakra Mandala» bedeutet wörtlich «Rad des Werdens» (Bhava = Werden; Cakra = Rad). Andere Übersetzungen nennen es «Lebensrad» oder «Kreislauf des Lebens».

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