Anhalten und Aussteigen
Wochenretreat 2024, Tag:3 Anhalten und Aussteigen – Die meisten Fragen, die mir im Vorfeld zu diesem Retreat zugestellt wurden und […]
Wochenretreat 2024, Tag:3 Anhalten und Aussteigen – Die meisten Fragen, die mir im Vorfeld zu diesem Retreat zugestellt wurden und […]
Wochenretreat 2024, 2. Tag Gestern stellten wir die Frage, was uns hierher geführt hat. Dabei ging es nicht so sehr
Wieder haben wir uns hier für eine Meditationswoche zusammengefunden. Und wie immer frage ich: Warum, wozu sind wir hier? Wie kommt es, dass Leute ihr Zuhause verlassen, auf Ferien am Meer oder in den Bergen verzichten, um eine ganze Woche lang zu schweigen und zu meditieren?
Schnee – Als ich heute morgen die Rollläden hochzog, erinnerte mich die unerwartet zauberhafte Schneelandschaft unmittelbar an eine Episode in einem der Zen-Klöster, wo ich eine Zeitlang zu Gast sein durfte. Es war ein eisig kalter Morgen im Dezember während der intensiven Meditationswoche von Rohatsu. Die Schiebewände der Vortragshalle standen weit offen. Innen und Aussen waren nicht getrennt.
Der Roshi gab ein Teisho über eine Geschichte, die in der Zen-Tradition recht bekannt ist. Sie handelt von einem Laien, namens P’ang, der viele Jahre lang von Kloster zu Kloster wanderte, im Bestreben, sein bereits tiefes Verständnis der Realität im Dialog mit unterschiedlichen Chan (Zen)-Meistern zu testen und zu vertiefen.
Wie ihr wohl längst gemerkt habt, sind alle Dharmavorträge Variationen der gleichen Musik. Alle Übermittler des Dharmas sagen im Grunde genommen immer dasselbe; und dies seit Generationen. Es geht stets um das aktuelle Leben in dieser Welt und um die Frage nach dem Umgang mit Freud und Leid.