MeisterInnen

Die anerkannten MeisterInnen.

Grundtexte, Lin-Chi (Rinzai)

Der natürliche Geist

m nächsten Abschnitt benutzt Lin-chi die buddhistische Theorie des dreieinigen Körpers von Buddha (Skr. Trikāya), um das Wesen des menschlichen Geistes zu erklären. „Kaya“ bedeutet auf Sanskrit „Körper“. Die sog. drei Körper Buddhas heissen Dharmakāya, Sambhogakāya, Nirmānakāya. Lin-chi betrachtet diese Theorie jedoch kritisch vom Zen-Standpunkt aus. Er betont, dass es sich nicht um Körper handelt, die irgendwo weit weg im Jenseits existieren. Es sind drei Aspekte unseres eigenen fundamentalen Bewusstseins. Es steckt keine Metaphysik dahinter; man kann dies ohne weiteres beweisen. Der dreieinige Körper Buddhas sind wir selbst. Alle Menschen haben die dreieinige Buddha-Natur, ob sie es wissen oder nicht.

Grundtexte, Lin-Chi (Rinzai)

Echtes Verstehen

Der Meister sagt: „Heutzutage ist es wichtig, dass alle, die Buddhas Dharma verwirklichen wollen, sich um echtes Verstehen bemühen. Wenn echtes Verstehen vorhanden ist, kann einem Leben und Tod nichts mehr anhaben. Man kann frei kommen und gehen. Es ist nicht nötig, nach dem Grossartigen, Wunderbaren zu suchen. Das, was grossartig und wunderbar ist, kommt von selbst. Die alten Meister hatten ihre eigenen Methoden, anderen Menschen zur Befreiung zu verhelfen. Was ich euch klar machen will: Lasst euch nicht von Anderen verwirren! Wenn ihr handeln wollt, dann handelt. Zögert nicht!“

Bewusstsein, Bodhidharma, Dharma-Vorträge, Dualismus, Einheit, Freiheit, Geisteshaltung, Meditation, Tagesretreat Vortrag, Zazen

Gleichmut

In diesem Dharma-Vortrag möchte ich etwas sagen zu einem Wort, bzw. einem Konzept, das in der buddhistischen Literatur und Praxis einen hohen Stellenwert hat, nämlich das Wort Gleichmut. Wir kennen es zum Beispiel aus dem letzen Satz der Fürbitte, mit der wir jeweils unsere Meditationszusammenkünfte abschliessen. Er lautet: «Mögen wir alle in Gleichmut leben, im Wissen, dass alles eins ist.»

Achtfach Pfad, Dhammapada, Dhyāna Newsletter, H. Platov, Vier Edlen Wahrheiten

Immer dasselbe aber immer neu

Immer Dasselbe – Immer Neu – In dieser Ausgabe von Dhyāna möchten wir in einem Überblick zeigen, was Buddhismus eigentlich ist. Was ist seine Botschaft? Wie wirkt sich diese heute aus? Natürlich sind wir uns im Klaren, dass ein derart grosses Thema – der Buddhismus umfasst zahlreiche verschiedene Schulen und Anwendungsbereiche – auf den wenigen Seiten dieser Zeitschrift nicht annähernd umfassend behandelt werden kann. Wir beschränken uns deshalb auf das Skizzieren des Wesentlichen und des Allgemeingültigen, ohne auf die Unterschiede der einzelnen Schulichtungen einzugehen. Auch verzichten wir auf die Würdigung der kulturellen Einflüsse in den verschiedenen Ländern, in denen der Buddhismus zu Hause ist oder im Begriff, sich zu etablieren. Einige der Themen wurden schon in früheren Nummern von Dhyāna angesprochen, dies beweist aber nur, dass es immer wieder einmal nötig ist, sich auf den Ursprung zu besinnen.

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