Das Thema des Paares im Dhammapada
Der Geist den Dingen geht voran,
die Geist geprägt, die Geist gemacht.
Wer da mit boshaft wirrem Geist
zu andern spricht und Werke tut,
so folgt von da das Leid ihm nach,
gleichwie ein Rad die Spur eingräbt.
Der Geist den Dingen geht voran,
die Geist geprägt, die Geist gemacht.
Wer da mit boshaft wirrem Geist
zu andern spricht und Werke tut,
so folgt von da das Leid ihm nach,
gleichwie ein Rad die Spur eingräbt.
Diese Nummer von Dhyāna handelt von den verschiedenen Standpunkten, aus denen wir Menschen unsere Welt erleben und interpretieren. Die einzelnen Artikel widerspiegeln Erfahrungen, die uns in letzter Zeit beschäftigten und inspirierten. Wir betrachten dabei vor allem die unerwarteten Ausblicke und Möglichkeiten, die sich ergeben, wenn man die Perspektive wechselt. Möge einiges davon auch in Euch ein Echo finden.
Auf die Frage „Was ist es, das du in diesem Leben am meisten haben möchtest?“, würden viele wohl sagen: „Freiheit“. Wir alle möchten frei sein von Sorgen, frei von Angst, frei von Ärger, frei von ….etc. etc. Wir möchten alle frei sein, um dorthin zu gehen, wo wir hingehen wollen, um zu tun, was wir zu tun wünschen, um zu sein, was wir sein möchten. Um diese Wünsche zur Erfüllung zu bringen, streben wir nach Freiheit. Wir verbringen ein ganzes Leben damit, dem Aspekt von „um zu … “ nachzurennen und gleichzeitig vor dem Aspekt „von…“ davonzurennen. Aber diese Art von Freiheit ist eine Fata Morgana.
„Weshalb sollte ein Geist, der wach ist, intelligent und frei, jemals eine Erfahrung brauchen oder haben wollen?“ J. Krishnamurti
„Wer bin ich?“ – die ewige Frage. Die wesentliche Frage. Man könnte argumentieren, dass es die einzige Frage ist, die beantwortet werden muss. Wenn diese Frage einmal beantwortet ist, erlöschen alle anderen Fragen in Zusammenhang zum Überleben des Selbst, zum „Sein“ und zum „Werden“. Wenn man den Ursprung der Fragen, welche die Stunden unseres täglichen Lebens füllen, einmal verstanden hat, dann erkennt man, dass sie sich alle auf das Ich beziehen, inklusive der Frage „Wer bin ich“ .