Leicht wie eine Seifenblase
«Wenn du handelst, bist du eins mit der Handlung. Erst danach eignet sich das Ich die Handlung an, bei der […]
«Wenn du handelst, bist du eins mit der Handlung. Erst danach eignet sich das Ich die Handlung an, bei der […]
Der Frühling ist endlich da! In vielen Gärten leuchten wieder helle Farben und viele Bäume schimmern in einem zarten Grün.
«In jedem Frosch steckt ein Prinz;
in jedem Prinz steckt Frosch.
Es ist alles eine Sache der Perspektive.»
Wir sind beim dritten Kalender-Zitat von Ikkyu angekommen. Es lautet
Um zu werden, was wir waren, müssen wir aufhören, zu werden.
Lasst euch diesen Satz auf der Zunge zergehen – Um zu werden, was wir waren, müssen wir aufhören, zu werden.
Vermutlich kann man nicht auf Anhieb verstehen, was hier gesagt wird. Mein Gehirn jedenfalls war einen Moment lang still, bevor es mir die Türe zum Verständnis öffnete. Der Schlüssel liegt in der Bedeutung des Wortes «werden».
In diesem Dharma-Vortrag möchte ich etwas sagen zu einem Wort, bzw. einem Konzept, das in der buddhistischen Literatur und Praxis einen hohen Stellenwert hat, nämlich das Wort Gleichmut. Wir kennen es zum Beispiel aus dem letzen Satz der Fürbitte, mit der wir jeweils unsere Meditationszusammenkünfte abschliessen. Er lautet: «Mögen wir alle in Gleichmut leben, im Wissen, dass alles eins ist.»