Leid

Leid, Leiden, leidenschaft

Leid und Leidenschaft

Leid und Leidenschaft – Die Grundbedeutung des Wortes »Leiden-schaft« ist Leiden. Für die meisten von uns ist Leid etwas Furchtbares, dem man aus dem Wege gehen, etwas, das man ganz beseitigen oder aufheben muss. Wenn man es nicht aufheben kann, dann vergöttern wir es entweder, wie es das Christentum tut, oder, wie es in Asien geschieht, wir begründen es. Man gebraucht dafür das Wort »Karma« und meint damit, das Leid sei das Resultat vergangener Handlungen. Doch das Leid begleitet uns immer, wir nehmen es vielleicht nicht zur Kenntnis, es ist uns vielleicht nicht geläufig, nicht vertraut, aber es ist vorhanden. Dieses Leid entsteht vielleicht durch Frustration, durch das Bewusstsein vollkommener Isolation, durch den Verlust eines Menschen, den man zu lieben glaubte, oder es ist das Leid einer großen ungelösten Angst.

Leid, Liebe, Tod, Zeit

Zeit Leid Tod

Es sind drei Dinge, die wir sehr gründlich verstehen müssen, wenn wir diese gesamte Bewegung des Lebens erfassen wollen. Diese sind Zeit, Leid und Tod.

Einbruch in die Freiheit, Freiheit

Freiheit

Aber zunächst wollen wir uns fragen, ob wir wirklich frei sein möchten. Wenn wir über Freiheit sprechen, meinen wir dann die totale Freiheit oder nur die Freiheit von etwas, das uns unbequem oder unangenehm oder unerwünscht ist?

Ärger, Einbruch in die Freiheit, Gewalt, Gewalttätig

Gewalt

Furcht, Freude und Leid, Denken und Gewalttätigkeit haben einen inneren Zusammenhang. Die meisten Menschen finden Gefallen daran, heftig und gewalttätig zu sein, andere Menschen nicht zu mögen, eine besondere Rasse oder Gruppe von Menschen zu hassen oder zu verabscheuen, feindselige Gefühle gegen andere zu hegen. Aber ein Mensch, in dem alle Gewaltsamkeit aufgehört hat, ist von einer Freude erfüllt, die sich sehr von der Lust an der Gewalttätigkeit mit ihren Konflikten, ihren Feindseligkeiten und ihren Ängsten unterscheidet.

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