Leben

Angst, Der Flug des Adlers, Freiheit, Liebe

Freiheit aus Der Flug des Adlers

Für die meisten von uns ist die Freiheit eine Idee und keine Realität. Wenn wir von Freiheit sprechen, wollen wir nach außen hin frei sein, tun können, was wir wollen, reisen können, frei sein, uns auf verschiedene Weise auszudrücken, frei sein, zu denken, was wir wollen. Der äußere Ausdruck von Freiheit scheint außerordentlich wichtig zu sein, vor allem in Ländern, in denen Tyrannei und Diktatur herrschen; und in den Ländern, in denen äußere Freiheit möglich ist, strebt man nach immer mehr Vergnügen, nach immer mehr Besitz.

Liebe, Vergnügen

Was ist Vergnügen

Wenn wir verstehen wollen, was Vergnügen ist, müssen wir bereit sein, es zu erlernen, statt es zu unterdrücken oder sich ihm einfach hinzugeben. Dieses Erlernen ist eine Disziplin, die fordert, daß man sich weder darauf einläßt noch es verleugnet.

Leid, Liebe, Tod, Zeit

Zeit Leid Tod

Es sind drei Dinge, die wir sehr gründlich verstehen müssen, wenn wir diese gesamte Bewegung des Lebens erfassen wollen. Diese sind Zeit, Leid und Tod.

Leben, Liebe, Tod

Der Tod

A. W. Anderson: Wir begannen, über die Beziehung des Bewusstseins zum Tod zu sprechen, zum Tod, der zusammen mit dem Leben eine einzige totale Bewegung ist. Zum Schluss haben wir sogar das Thema Reinkarnation berührt …

Konflikt, Leben, Wettbewerb

Leben in Wettbewerb

Die Straße war voll mit Affen; mitten auf dem Wege spielte ein ganz kleines Äffchen mit seinem Schwanz, aber die Mutter behielt es ständig im Auge. Sie hatten alle bemerkt, dass jemand in der Nähe war – allerdings in sicherer Entfernung. Die ausgewachsenen, männlichen Tiere – groß und schwer und ziemlich bösartig – wurden von den meisten anderen Affen gemieden. Alle aßen Beeren, die von einem großen, schattigen Baum mit dichten Blättern auf die Straße gefallen waren. Der Regen hatte vor kurzem den Fluss angeschwellt, und das Wasser gurgelte unter der schmalen Brücke. Die Affen vermieden das Wasser und die Pfützen auf der Straße, und wenn ein Auto erschien und der Schmutz aufspritzte, waren sie in einer Sekunde vom Wege herunter, wobei die Mutter immer das Kleine mit sich nahm. Ein paar kletterten auf die Bäume, andere liefen die Böschung zu beiden Seiten des Weges herab; aber kaum war der Wagen vorbeigesaust, so waren sie auch schon alle wieder da. Inzwischen hatten sie sich an die Gegenwart der Menschen gewöhnt. Sie waren so ruhelos wie der menschliche Geist und stets voller Listen.

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