Die Lasten von gestern
Altlasten – Die Lasten von gestern Das Leben, das wir im allgemeinen führen, kennt kaum ein Alleinsein. Selbst wenn wir […]
Altlasten – Die Lasten von gestern Das Leben, das wir im allgemeinen führen, kennt kaum ein Alleinsein. Selbst wenn wir […]
Lassen Sie uns nun auf die Frage eingehen, was Denken ist, auf die Bedeutung jenes Gedankens, der mit Sorgfalt, Logik und Verstand (für unsere tägliche Arbeit) ausgeübt werden muss, und jenes Gedankens, der überhaupt keine Bedeutung hat. Wenn wir die beiden Arten nicht kennen, können wir unmöglich etwas viel Tieferes verstehen, das das Denken nicht berühren kann. Versuchen wir also, diese ganze komplexe Struktur dessen zu verstehen, was Denken ist, was Erinnerung ist, wie das Denken entsteht, wie das Denken alle unsere Handlungen bedingt; und wenn wir all dies verstehen, werden wir vielleicht auf etwas stoßen, das das Denken nie entdeckt hat, dem das Denken die Tür nicht öffnen kann.
Wenn ich mir ein Bild von Ihnen oder von irgendeiner Sache mache, bin ich in der Lage, dieses Bild zu betrachten. Es ist also das Bild da und der Beobachter dieses Bildes. Nehmen wir an, ich sehe jemanden, der ein rotes Hemd trägt, und meine unmittelbare Reaktion ist, daß es mir gefällt oder daß ich es nicht mag.
Wir haben entdeckt, dass Liebe für die meisten Menschen Trost und Sicherheit bedeutet, ihnen eine Gewähr ständiger gefühlsmäßiger Befriedigung für den Rest ihres Lebens bietet. Dann kommt einer wie ich daher und sagt: »Ist das wirklich Liebe?« und befragt Sie und bittet Sie, in sich hineinzuschauen.
Das Wort „Liebe“ ist so belastet und verfälscht, daß ich es ungern gebrauche. Jedermann spricht von Liebe – jedes Magazin, jede Zeitung und jeder Missionar spricht unaufhörlich von Liebe. Ich liebe mein Heimatland, ich liebe meinen König, ich liebe irgendwelche Bücher, ich liebe diesen Berg, ich liebe das Vergnügen, ich liebe meine Frau, ich liebe Gott.