Was es braucht in dieser Welt

Tagesretreat Nov. 21

Im heutigen Dharma-Vortrag möchte ich uns alle daran erinnern, dass wir das, was wir hier machen – das Buddha-Dharma studieren und meditieren – nicht nur für uns selber tun. Denn wie der Buddha in seiner Lehre des bedingten Entstehens klar und ausführlich erklärte, hat alles, was wir denken und tun, eine Auswirkung auf die gesamte Menschheit. (https://zzbzurich.ch/das-konzept-des-bedingten-entstehens/)

Wir sind also – individuell und kollektiv – mitverantwortlich für das Wohl und Weh in dieser Welt. Möge uns dieses Wissen immerzu begleiten und motivieren auf unserem Weg.

Was es braucht in dieser Welt

Was es braucht in dieser Welt, sind …

Menschen, die:
auf beiden Beinen stehen,
nicht in den eigenen und kollektiven Gemütswirren untergehen,
gewahr des Himmels und der Erde und allem, was da kreucht und fleucht.

Menschen, die es verstehen, ihren Geist zu klären,
sich nicht an der Nase herumführen lassen,
weder vom eigenen Dünkel noch vom Dünkel anderer.

Menschen, die einen Kompass haben,
ihr Boot selber steuern,
fernab vom Fahrwasser der zahllosen Meinungen anderer
ihrer eigenen Strömung folgend.

Menschen, die nicht immer nur an sich selbst denken,
Helfen nicht mit Sich-Einmischen verwechseln
und so allen Wesen behilflich sein können.

Was es braucht in dieser Welt, sind Menschen, die
um die Flüchtigkeit ihres Lebens wissen,
wenn nötig «ja» sagen können oder «nein»
und den Wert des Schweigens kennen.

Menschen, die auch wenn sie stolpern oder fallen,
immer wieder aufstehen,
sich den Schmutz von den Kleidern wischen und …
gelassen weitergehen.

Mögen alle Lebewesen glücklich sein!

Was es braucht in dieser Welt

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