H. Platov

Wer war H. Platov – Der Zen-Meister Henry Boris Platov (Chikuen Kugai Osho) wurde am 27. November 1904 in Berlin geboren. In seiner Jugend studierte er Physik, Philosophie und Medizin. Gleichzeitig eignete er sich Kenntnisse der indischen Yoga-Lehre und des chinesischen Taoismus an, indem er auf beiden Gebieten unter der Anleitung anerkannter Lehrer studierte und praktizierte. 1932 emigrierte er nach New York und wurde Schüler von Sokei-an (1882-1945), dem ersten japanischen Zen-Meister in Amerika.

Diverse Vortrag, Dualismus, Einheit, H. Platov

Gewinn und Verlust

Das Prinzip von Gewinn und Verlust ist im menschlichen Denken allgegenwärtig und tief verankert. In diesem Teisho steht es exemplarisch für den Dualismus aller illusorischen Wahrnehmung. An Hand des Zen-Kōans von zwei Mönchen, die eine Rollvorhang aufziehen, erläutert H. Platov die Relativität der Gegenstandswelt und deren Überwindung. Er erlaubte sich, den Hintergrund der Geschichte frei zu gestalten, den genauen Wortlaut findet man in der bekannten Kōan-Sammlung „Mumonkan“ im Fall 26.

Diverse Vortrag, H. Platov

Ein-Finger-Zen

Vor langer Zeit lebte ein Zen-Meister. Er zeigt das Zen auf seine Weise so, dass er auf jegliche Frage, auf jegliches Wissen-Wollen, immer nur einen Zeigefinger streckte. Sein Name war Gutei, und man spricht von «Guteis Ein-Finger-Zen».

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