Tagesretreat: Privat – Januar 2022

Einleitung

Tagesretreat: Privat – Januar 2022: Die Vorbereitung auf einen Retreat sollte einige Tage vor dem eigentlichen Retreat beginnen. Man sollte sich auf diesen Rückzug so vorbereiten, wie man sich auf eine Urlaubsreise vorbereiten würde. Wo immer die Reise hin geht, man informiert sich sehr wahrscheinlich über die Gegend, die Orte, die Sehenswürdigkeiten, die Restaurants, Hotels, Wanderwege usw. des Reiseziels. Man macht sich über die Zug- und Busfahrpläne kundig, besorgt die Zugtickets oder studiert die Straßenkarten. Mit anderen Worten, man möchte möglichst gut auf die Reise vorbereitet sein.

Ich schlage vor, dass man sich gleichermassen auf das Privat-Retreat vorbereitet. In den Tagen davor treffe man Vorsorge für die körperlichen Bedürfnisse wie Mahlzeiten, Sitzgelegenheit, angemessene Kleidung. Aber genauso wichtig, oder sogar noch wichtiger, sollte man sich geistig vorbereiten. Zum Beispiel ist es sehr förderlich, wenn man schon einige Tage vor dem Retreat damit beginnt, überflüssige geistige Aktivitäten zu reduzieren. Mit anderen Worten: Mindern Sie die geistige Last, die Sie als Folge der ständigen Reizüberflutung im täglichen Leben mit sich tragen.

Wir alle haben unsere individuelle Art und Weise, unseren Geist zu belasten. Man sollte sich etwas Zeit nehmen, um diese Durcheinander zu erkennen und die Anhäufung von Gedankenmüll stoppen. Man tut dies einerseits durch das Ignorieren unnötiger Gedanken, andererseits, in dem man es vermeidet, zusätzlich Unordnung zu schaffen. Das wird den Geist beruhigen und es leichter machen, am Tag des Retreats in die Stille einzutreten. Zusätzlich zum Erkennen und Beseitigen der geistigen Unordnung sollte man etwas über das Retreat lesen und darüber nachdenken. Dazu gehört zum Beispiel, dass man sich immer wieder neu um das eigene Verständnis des Konzepts des „passiven Gewahrseins“ oder „gegenwärtigen Gewahrseins“ klar wird. Diverse Anregungen dazu findet man im Archiv am Ende dieser Seite oder unter Lektüre auf dieser Webseite.

Für diesen Retreat…

Direkter Blick auf den Geist

Der ganze Sinn unserer Meditationspraxis besteht darin, die Natur des Geistes, wie sie uns gezeigt wurde, klar zu sehen. Es reicht nicht aus, nur die Anwesenheit von Gedanken und Emotionen zu bemerken. Wir müssen ihre wahre Natur erkennen und dann in dieser Erfahrung ruhen.

Wie macht man das?

Als Erstes bringe dein Gewahrsein zu deinem Augenbewusstsein und richte den Blick auf den leeren Raum vor dir. Dann entspanne dich einfach, ohne etwas zu fixieren. Die Anweisungen lauten:

Richte dein Bewusstsein auf die Augen.
Richte deine Augen in den Raum.
Indem du entspannt ruhst, stellt sich Weisheit ganz natürlich ein
.

Während du in einem Zustand der Nicht-Ablenkung bleibst, schaust du mit einem Geist, der lebhaft und scharf fokussiert ist und du ruhst darin. Du bringst keine Gedanken in die Erfahrung ein. Es ist nicht notwendig, sich daran zu ermahnen, ruhig oder klar zu sein oder sich an irgendwelche Anweisungen zu erinnern. Schau einfach nur, ohne irgendwelche Gedanken.

Es empfiehlt mit kurzen Sitzungen anzufangen und diese regelmässig zu wiederholen. Sobald du mit dieser Praxis vertrauter und geworden bist, kannst du die Sitzungen ausdehnen.

Die wahre Natur des Geistes, nach der du suchst, findest du einfach in dem, was du „jetzt“, in diesem Moment, erlebst. Es gibt keine „wahre Natur“ jenseits davon. Unser übliches Problem besteht darin, dass wir bei auftauchenden plagenden Geistesaktivitäten nicht erkennen, dass deren letztendliche Natur der grundlegende Zustand der Leerheit ist.

Wir sehen ihre lebhaft aufsteigende Energie nicht als Ausdruck unseres eigenen, ursprünglich reinen Gewahrseins – unserer angeborenen Wachheit. Wir halten sie lediglich für ein Gift, ein Leiden.

Wenn es Aggression ist, die auftaucht, denken wir: „Ich sollte diese Aggression nicht haben! Ich sollte die Natur des Geistes erfahren.“ Folglich schieben wir die Aggression weg und versuchen, die Natur des Geistes woanders zu finden. Es gibt jedoch nichts, was wir woanders finden könnten. Es gibt keinen Ort, an dem wir die Natur des Geistes außerhalb der Aggression, die wir gerade erleben, finden können. Deshalb müssen wir diese Aggression so direkt wie möglich anschauen. Wir müssen sie genau so direkt anschauen, wie unser Augenbewusstsein den Raum vor uns betrachtet.

Auf die gleiche Weise durchdringen wir alle störenden Emotionen, die auftauchen. Wir schauen direkt auf das, was in jedem Moment des Bewusstseins da ist, ohne es zu etikettieren oder zu verändern. Es ist wichtig, die Struktur der Aggression, der Leidenschaft, der Eifersucht in ihrem natürlichen, rohen Zustand zu erleben. Wie fühlt sie sich an? Wie schmeckt sie? Normalerweise können wir solche Erfahrungen nicht vollständig erfassen. Stattdessen laufen wir in dem Moment, in dem wir beginnen, uns auf die Erfahrung einzulassen, vor ihr davon, oder wir verwandeln sie durch Ideen und Gedanken in etwas völlig anderes. Infolgedessen verpassen wir die Fülle, die Gesamtheit der Erfahrung.

Wenn Aggression auftaucht und man sie konzeptualisiert – das heißt, man etikettiert sie und denkt: „Das ist Aggression“ –, dann erscheint sie sehr solide und real. Wenn man sie jedoch frisch erlebt, einfach so, wie sie ist, dann löst sie sich ganz natürlich im Raum auf und ist selbst-befreit. Nichts hat sie dazu gebracht, sich aufzulösen – weder du selbst noch irgendein anderer Faktor, der im selben Moment anwesend war, hat diese Transformation verursacht. Sie löste sich auf natürliche Weise selbst im Raum auf. Das ist ihre ursprüngliche Natur.

Wenn du ein Buddhist bist, hat sich die Art und Weise, wie Aggression in dir entsteht, nicht verändert, seit du Buddhist geworden bist. Sie entsteht auf genau dieselbe Art und Weise wie vor deiner buddhistischen Zugehörigkeit. Ob man nun ein religiöser Mensch ist oder ein Mensch ohne religiöse Überzeugungen, es ist dasselbe. Außerdem ist es dasselbe, ob man ein Mensch oder eine anderes fühlendes Wesen ist. Die Natur des Geistes ist dieselbe. Geistesaktivität entsteht und manifestiert sich im Raum deines Bewusstseins in ihrem eigenen natürlichen Zustand.

Daher ist der echte Zustand der Aggression keine Aggression; vielmehr ist „Aggression“ ein Etikett, das wir einer bestimmten Erfahrung aufkleben. Leidenschaft ist ein Etikett, das wir einer anderen Erfahrung geben. Wenn man sich die rohen, lebendigen und deutlichen Erfahrungen von Leidenschaft und Aggression ansieht, erkennt man, dass sie untrennbar miteinander verbunden sind. Aus der Sicht der Erfahrung gibt es keine eindeutigen Definitionen, die etwas als Leidenschaft und etwas anderes als Aggression, Ignoranz oder Eifersucht bezeichnen.

Wie können wir dieses Verständnis in unsere persönliche Erfahrung einbringen? Wir werden die Natur des Geistes nur dann erkennen, wenn wir den Mut und das Bewusstsein haben, direkt auf den gegenwärtigen Moment unserer Erfahrung zu schauen – ob es sich um einen tugendhaften Gedanken, eine Wahrnehmung oder eine negative, störende Emotion handelt. Das spielt keine Rolle. Die Natur des Geistes ist genau hier. Der Grund, warum wir sie nicht erkennen, ist nicht, dass sie nicht hier ist, sondern dass wir woanders hinschauen.

Um die Natur des Geistes zu erkennen und dieses Erkennen zu stabilisieren, müssen wir unsere Erfahrung ständig, Augenblick für Augenblick, mit einem Sinn für Selbstbeherrschung betrachten; gleichzeitig brauchen wir aber auch einen Sinn für Humor. Wir brauchen ein Gefühl der Weite und Entspannung. Viele Menschen denken, dass Meditation harte Arbeit ist. Das ist keine Meditation. Meditation bedeutet zu lernen, wie man Stress und Streben loslassen kann. Wir müssen lernen zu ruhen. Das ist es, was wir hier tun: in der Natur des Geistes ruhen.

Wenn wir uns in dieser Erfahrung von Jetzt entspannen können – was immer das ist –, dann haben wir eine Chance. Es mag nur ein flüchtiger Eindruck von dieser Erfahrung sein, aber wenn wir diesen Eindruck lebendig halten können, wird er zur Erkenntnis. Wir werden entdecken, wie substanzlos und vergänglich die Erscheinungen des Geistes sind – wie unsere Gedanken und Gefühle einfach wunderbare Erfahrungen sind.

Es gibt nichts, was uns erschrecken oder bedrohen könnte. Wenn wir jedoch über die eigentliche Erfahrung hinausgehen und unsere Emotionen mit einem Etikett versehen, dann verlieren wir unsere Chance. Wenn wir denken: „Das ist Wut und ich fühle sie gegenüber diesem und jenem, weil…“, dann werden wir viele Gründe finden, um unsere Wut zu unterstützen und zu verstärken. In dem Maße, wie sich diese Gedanken ausbreiten, werden wir mehr Schmerz, Verschmelzung und Leiden erfahren. Erlauben wir uns dagegen, einfach einen Moment lang entspannt zu sein, dann wird dieser Moment zu einer Erfahrung von Freiheit.

Aus Mind Beyond Death von Dzogchen Ponlop Rinpoche (YouTube)



Zeitplan

Der Tagesablauf ist in stündliche Abschnitte unterteilt.

Jedes Stundensegment ist in sich abgeschlossen. Es beinhaltet Sitzzeit, WC-Zeit und Körperbewegung (Kinhin, Tai Chi, Chi Qung, Yoga etc.). Bitte bemühen Sie sich, während der gesamten Zeit in einem „meditativen“ Zustand zu bleiben. Jede der Aktivitäten wird im Zustand des ruhigen Geistes durchgeführt. Der Kürze halber wird dieses stündlichen Abschnitte (Meditation + WC-Pause + Bewegung) im untenstehenden Zeitplan als „Meditation+“ bezeichnet.

(Wer noch keine Ahnung hat, aber auch wer meint, bereits zu wissen, was wir unter dem Wort „Meditation“ verstehen, klicke bitte hier.)

Beginnen Sie Ihren Tag 15 Minuten vor der vollen Stunde. (Unser Tag beginnt um 7.45 Uhr)

Zünden Sie eine Kerze an und, wenn sie mögen, ein Räucherstäbchen.

Setzen Sie sich hin, finden Sie eine stabile, enstspannte Körperhaltung, lächeln Sie nach außen, lächeln Sie nach innen und rezitieren Sie das Herz-Sutra so aufmerksam, als wären Sie selbst Shariputra, der lauscht, was Avalokiteshvara ihm ins Ohr flüstert.

Halten Sie inne und lassen Sie Avalokiteshvaras Worte in Ihr Gemüt einsinken.

Laden Sie Avalokiteshvara ein, Ihr Führer für das nun folgende Abenteuer zu sein.


Stunde 1: Meditation+

Stunde 2: Lektüre: Für dieses Retreat (oben)
Normalerweise liest man einen wichtigen Artikel 3 Mal. (Siehe „Lesen“ Anhang)

Stunde 3: Tee + Meditation+

Stunde 4: Meditation+

Stunde 5: Esspause
Ich hoffe, Sie haben sich bereits auf Ihre Mahlzeit vorbereitet.
Idealerweise sollte man die Mahlzeit selbst zubereiten und danach aufräumen.
Die Zubereitung der Mahlzeit ist eine ausgezeichnete „Meditation im Tun„:
„Wenn ich esse, dann esse ich. Wenn ich Geschirr spüle, spüle ich Geschirr.“
Bleiben Sie während der „Mittagspause“ wach.

Stunde 6: Meditation+

Stunde 7: Bewegungsmeditation.
Das Geheimnis aller östlichen traditionellen Körperübungen ist es, durch Bewegung in einen meditativen Zustand zu gelangen. Alle Traditionen verlangen die Auflösung des Selbst als Voraussetzung zur Meisterschaft. Zum Beispiel führt Hatha-Yoga in das Raja-Yoga und Chi Qung führt zu Neigong. ) Sie haben nun 6 Stunden stille Zeit hinter sich. Nutzen Sie die Schönheit dieses ruhigen Zustands, um die Ihnen vertrauten Tai Chi-, Yoga-, Chi Qung-Bewegungen/Asanas/Kadas zu machen. Es spielt keine Rolle, wie viele Sie machen. Es ist nur wichtig, wie Sie sie machen.

Es heißt, ein berühmter Hatha-Yoga-Lehrer sei einmal von einem Schüler gefragt worden: „Guruji, wie viele Yoga-Stellungen sollte ich auf meiner Suche nach der Yoga-Meisterschaft erlernen? Der Lehrer antwortete: „Eine“. Der Schüler fragte mit einem Blick voller Überraschung und Verwirrung: „Und welche ist das, Guruji? Der Lehrer antwortete: „Tadasana“.

(Siehe „Tadasana“ Anhang)

Lassen Sie sich nach einem Bewegungsablauf etwas Zeit, um sich auszuruhen. Jede Tradition hat eine Stellung/Asana/Kada zum Sammeln und Bewahren der Energie. Bringen Sie während dieser Ruhezeit Ihren Fokus in den Körper und erleben Sie die Veränderungen, die in Ihrem Inneren vor sich gehen. Kein Denken erlaubt 🙂

Stunde 8: Dies ist die letzte Stunde des formellen Teils dieses Retreats.
Wenden Sie sich wieder der Stille zu.
Lassen Sie die Aktivität der letzten Stunde hinter sich.
Lächeln Sie nach außen und lächeln Sie nach innen.

Erlauben Sie Ihren Gedanken, den Tag Revue passieren zu lassen.
Es war heute viel los.

Klopfen Sie sich nicht auf die Schulter für Ihre selbst empfundenen „Erfolge“.
Machen Sie sich nicht fertig wegen Ihre selbst empfundenen „Misserfolge“.

Sie haben eine Menge über sich selbst gelernt.
Es spielt keine Rolle, ob Sie das sofort erkennen oder nicht.
Ein Zen-Lehrer sagte einmal (viele Male): „Wenn die Zeit reif ist, zeigt sich alles“ …
…und das wird es auch tun.

Nun rezitieren Sie in diesen letzten Momenten Atta Dipa für sich selbst.

ATTA DIPA

Bedenke!
Du bist das Licht.
Verlasse dich auf dich selbst;
Verlasse dich nicht auf andere.
Das Dharma ist das Licht,
Verlasse dich auf das Dharma;
Verlasse dich auf nichts anderes
als das Dharma.


ATTA DIPA
VIHARATHA
ATTA SARANA
ANANNA SARANA
DHAMMA DIPA
DHAMMA SARANA
ANANNA SARANA


Bleiben Sie in der Stille. Gute Nacht.



Archiv

Tadasana

  • Stehen Sie aufrecht, die Beine hüftbreit auseinander.
  • Die Arme lose hängen lassen.
  • Nun verschränken Sie die Finger und strecken Sie mit einer tiefen Einatmung beide Arme nach oben.
  • Heben Sie die Fersen an und stellen Sie sich auf die Zehenspitzen. Spüren Sie die Dehnung im Körper von den Füßen bis zu den Fingern.
  • Halten Sie diese Position und Ihren Atem für 10 Sekunden.
  • Lösen Sie nun beim Ausatmen die Stellung, um in die Ausgangsposition zurück zu kommen.
  • Wiederholen Sie diesen Zyklus 10 Mal.

Lesen

Lesung 1:

Blättern Sie durch den Text, um sich mit seinem Inhalt und seiner Struktur vertraut zu machen. Das geht ziemlich schnell. Zum Beispiel kann der Autor ein Thema ohne offensichtliche Einleitung einführen. Dann entwickelt er/sie das Thema im restlichen Text weiter. Wenn Sie dies nicht wissen und versuchen, den Artikel beim ersten Durchgang gründlich zu lesen, wird Ihre Lektüre fragmentiert. Die erste Lesung erstellt einen “ Wegweiser „.

Lesung 2:

Lesen Sie den Text zum Verständnis. Erlauben Sie dem Autor, die ihm/ihr-Logik zu entwickeln, ohne sich einzumischen. Halten Sie Ihre Urteile und Meinungen in der Schwebe. Wie können Sie die Worte verstehen, wenn Sie mit sich selbst ein Gespräch über den Text führen? Dies ist etwas anspruchsvoller als die erste Lesung. Studieren Sie Ihre Gedanken. Was tut sie? Versuchen Sie nicht, den Text auswendig zu lernen. Sie werden sich nur selbst verwirren. Ihr Verstand muss die gesamte begriffliche Struktur erfassen. Geistig müssen Sie mit dem Text fließen, wie ein Fluss ohne Hindernisse.

Lesung 3:

Nun, da Sie sozusagen das „ganze Bild“ haben, lassen Sie den Autor mit Ihnen sprechen. Es ist keine Predigt. Sie können, mit einiger Sorgfalt, an seinem geistigen Prozess teilnehmen. Das ist es, wo Sie geistig sein wollen. Sie werden verstehen, wenn Sie sich nicht einmischen (d.h. Meinungen, Urteile usw.). Es kann sein, dass Sie nicht in der Lage sind, das Gelesene zu rezitieren, und das ist ein positives Zeichen. Sie möchten in einem Zustand sein, in dem Sie die Essenz seiner Gedanken aufnehmen. Diese Absorption ist kein Auswendiglernen.


Editor: Die meisten der YouTube-Angebote sind in Englisch. Man kann die Funktion „Transkript“ aktivieren und den Text auf Englisch sehen (manchmal auch auf Deutsch, nicht oft). Markieren Sie den Text, kopieren Sie ihn und setzen Sie ihn in DeepL oder Google Translate ein, um ihn ins Deutsche zu übertragen. (Hinweis: YouTube Transkript Wählen)

Vorbereitung

oder Lektüre/Tagesretreat: Privat

Tagesretreat: Privat - Dezember 2021
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