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Teisho(s): pdf WU

H. B. Platov

Der Zen-Meister Dr. Henry Boris Platov (Chikuen Kugai) wurde am 27. Nov. 1904 in Berlin geboren. In seiner Jugend studierte er Physik, Philosophie und Medizin. Zusätzlich eignete er sich schon früh ein Verständnis an von der indischen Yoga-Lehre und dem alten chinesischen Taoismus, indem er auf beiden Gebieten unter der Anleitung kundiger Lehrer studierte und praktizierte. 1932 emigrierte er nach New York und wurde Schüler von Sokei-an (1882-1945), dem ersten japanischen Zen-Meister in Amerika. Beruflich betätigte er sich als Arzt und Psychotherapeut in New York und Florida. Nach Sokei-ans Tod hielt er sich mehrmals in Japan auf und wurde 1961 im Myoshin-ji, einem Muttertempel der Rinzai-Zen-Schule zum Priester geweiht und als Zen-Lehrer anerkannt. Danach zog er nach Kalifornien und eröffnete in Los Angeles das Zendo Rinzai-ji. Von 1969 bis 1989 verbrachte er jedes Jahr mehrere Monate in der Schweiz. Dort betreute er die Schülerschaft der von ihm ins Leben gerufenen Rinzai-Zen-Gesellschaft der Schweiz. Er starb am 8. März 1990 in New Port Beach, Kalifornien. Als Nachfolgerin in der Weitergabe der Zen-Lehre bestimmte er seine langjährige Schülerin Agetsu Wydler Haduch.

Biography

Am 27. November 1904 in Berlin geboren, gehörte Herny Platov zu jener Generation von gebildeten Menschen, die noch zahlreiche Wissenszweige in sich vereinigten. Zuerst hatte er an der Humboldt Universität in Berlin Physik und Philosophie studiert, dann Medizin. Als Medizinstudent befasste er sich auch mit der damals relativ jungen Disziplin der Psychoanalyse und entwickelte ein anhaltendes Interesse für die mystische Seite des menschlichen Daseins. Er war Mitglied der Esoterischen Studiengesellschaft Berlin und der Berliner Parapsychologischen Forschungsgesellschaft.

Im Alter von fünfzehn Jahren begann H. Platov mit der Ausübung von Raja Yoga. Sein Lehrer war der Yogi Gustav Meyrink, bekannt u.a. als der Verfasser von esoterischen Romanen wie "Der Golem", "Das Grüne Gesicht" und Mitbegründer der Satirezeitschrift "Simplizissimus". Gustav Meyrink erkannte das geistige Potential und die Neigung seines jungen Schülers sofort und empfahl ihn nach einiger Zeit an Prof. C. Hsu weiter, einen Sinologen an der Berliner Universität und Gelehrter des Ur-Taoismus. Von ihm empfing H. Platov während drei Jahren Anleitung und Unterweisung in die Meditationsform und die Philosophie der taoistischen Weisheitslehre.

Seine Abenteuerlust und sein suchender Geist brachten ihn schon während der Studienjahren nach Amerika. Einige Jahre lang pendelte er zwischen den Kontinenten hin und her, um sich schliesslich 1935 ganz in New York niederzulassen. Dort praktizierte er Analytische Psychologie und besuchte die Seminarien von Dr. C. G. Jung. Ständig weiter lernend, erwarb er sich den amerikanischen Doktortitel für Medizin (MD) am McCormick Medical College in Chicago und spezialisierte sich dann in Naturheilkunde. Mehrere Jahre lang verbrachte er die Wintermonate in Florida, wo er in einer allgemeinen Klinik seine Dienste als ehrenamtlich arbeitender Arzt anbot.

Im Alter von über vierzig büffelte er noch Griechisch und studierte christliche Theologie. Sein letztes ganzes Jahr in Europa verbrachte er ihn in London, wo er am Christus Rex College den Doktortitel für Theologie (DD) erwarb. Wenig später wurde er in New York zum Archimandriten (Erzpriester) der griechisch -orthodoxen katholischen Kirche ordinierte.

Seinen seelenverwandten Lehrer und ebenbürtigen geistigen Partner fand H. Platov jedoch im Zen-Meister Shigetsu Sokei-an in New York. Von 1932 bis 1945, dem Todesjahr von Sokei-an, studierte und praktizierte er unter dessen Führung Rinzai-Zen. Sokei-an und Platov hatten das, was man im Zen die "Begegnung von Angesicht zu Angesicht" nennt. Darunter versteht man eine grösstmögliche Übereinstimmung, jenseits aller verbalen Verständigung, wie sie nur selten zwischen Lehrer und Schüler möglich wird. Leider starb Sokei-an unerwartet früh. Doch vor seinem Tod ermunterte er H. Platov dazu, Zen weiterzugeben "wenn die Zeit reif ist.". Bevor es soweit war, begab er sich H. Platov für ein ganzes Jahr nach Japan zum Zen-Meister Zuigan Goto, der ein Nachfolger des selben Zen-Meisters war, wie Sokei-an, und unterzog sich einem weiteren intensiven Zen-Training. Es folgten mehrere längere oder kürzere Aufenthalte in Japan, die ihren würdigen Abschluss darin fanden, dass H. Platov 1961 zum Zen-Priester ordiniert und als Rinzai-Zen-Lehrer anerkannt wurde. Nun gab er seine psychotherapeutische Praxis auf, siedelte nach Kalifornien über und gründete ein Zendo namens Rinzai-ji.

Einer seiner Schüler in Amerika war Schweizer. Auf dessen Einladung kam H. Platov 1969 zum ersten Mal in die Schweiz. Bald sammelten sich einige Menschen um ihn, die an der damals noch kaum bekannten Zen-Lehre interessiert waren. Die Unterweisungen fanden zuerst im Hotelzimmer statt, dann im Hause eines Schüler-Ehepaares. Ab 1974 war die Zen-Gruppe tragfähig genug, um eine Wohnung zu mieten und einen offiziellen Verein zu gründen mit dem Namen "Rinzai-Zen-Gesellschaft der Schweiz". Von da an verbrachte Dr. Platov, wie er von allen genannt wurde, bis 1989 jedes Jahr vier bis sechs Monate in Zürich.

Im Geist und im Stil ganz seinem Lehrer Sokei-an verbunden, legte auch Dr. Platov wenig Wert auf die äusseren Formen und Rituale der japanischen Zen-Tradition, sondern betonte die Notwenigkeit für jeden einzelnen Menschen, seine ihm innewohnende Weisheit selbst und direkt zu erfahren. Kernstück seiner Lehrtätigkeit waren deshalb die Koans und die Zen-Vorträge, Teisho genannt. Aber seine Belehrung beschränkte sich nicht nur auf die Stunden im Zendo. Wer auch ausserhalb davon mit ihm zusammen war, merkte bald, wie er an jedem Ort, zu jeder Zeit - im Tram, im Restaurant, auf einem Spaziergang - immer und überall ganz präsent war und durch sein Handeln und Reden ein ständiges Beispiel gab für die Verwirklichung der allgegenwärtigen Zustands der Meditation und Wachheit. Von aussen gesehen, könnte man sagen, H.Platov war ein Mensch, der mit einem westlich denkenden und westlich geschulten Gehirn dachte, mit einem taoistischen Herzen fühlte, und mit der Methode des Zen-Buddhismus lehrte, jegliche Trennung zwischen Ost und West, Kopf und Herz zu überschreiten.

H.Platov starb am 8. März 1990 in Newport Beach in Kalifornien an akuter Herzschwäche. Seine Inspiration wirkt über seinen Tod hinaus bis heute nach. Einige seiner Lehrvorträge wurden schon 1989 im Buch "Der Eremit und andere Zen-Erzählungen" publiziert, welches heutzutage nur noch im Zentrum für Zen-Buddhismus oder antiquarisch zu beziehen ist. Beinahe alle Teishos von H.Platov sind von den damaligen Tonbändern auf CDs übertragen worden und stehen den Mitgliedern der Zentrum für Zen-Buddhismus zur Verfügung. Beide, Buch und CDs können einen Eindruck von diesem ungewöhnlichen Menschen vermitteln, sein wirkliches Erbe aber ist die Weiterführung des lebendigen Zens jenseits von festgelegten Formen, Strukturen oder Institutionen, wie es am Zentrum für Zen-Buddhismus in diesem Sinne gepflegt wird.

Der Eremit

Der Eremit und andere Zen Erzählungen
kommentiert von Henry B. Platov
Theseus-Verlag, Küsnacht ZH (1989)


Inhalt:
  • Einleitung
  • Zen Erkenntnis
  • Zen Glaube
  • Satori
  • die Barriere
  • Eine dunkle Nacht
  • Der kranke Mönch
  • Die kleinen Hunde
  • Die Kraft des Denkens
  • Der Mönch, der sich mit Tee betrank
  • Die Biene
  • die Geburt eines Drachen
  • der Traum
  • Rede über den Krieg

Einleitung:
Das Buch enthält eine kleine Auswahl aus den zahlreichen Lehrreden (teisho), die H. Platov für seine Schüler in Zürich hielt.Die Auswahl beschränkt sich auf eine Serie von Vorträgen mit dem Obertitel "Erzählungen von Tokuzan. Diese Erzählungen stammen aus dem Buch "The Goose is out" von W.J.Gabb, herausgegeben 1956 von der Buddhist Society,London. Bei diesem Tokuzan handelt es sich um eine Erfindung von W.J.Gabbs, einen praktizierenden Buddhisten. Während eines bestimmten Lebensabschnittes tauchten in seiner Phantasie spontan Anekdoten oder Verse auf, die er nie vorher gehört oder gelesen hatte. Sie flogen ihm einfach zu. Unter dem Pseudonym Tokuzan publizierte er diese Fragmente. Sie haben sehr viel ähnlichkeit mit überlieferten Zen-Anekdoten, besonders was das bekannte, sogenannte "irrationale" Element anbetrifft, das so typisch ist für Zen. H. Platov fand grossen Gefallen an diesen einfache Erzählungen und machte sie zur Grunldage einer Serie von Zen-Vorträgen. Und so kam es zum reizvollen Zusammentreffen des Geistes eines westlichen Zen-Meisters mit dem Geiste eines westlichen Zen-Textes. Dieses einmalige Juwel ist es würdig, zum Anlass der 85. Geburtstages von H. Platov einem grösseren Publikum zugänglich gemacht zu werden. H. Platov hat damit erst in diesem hohen Alter dem Wunsch seiner Schüler und dem Herausgeber vom Theseus-Verlag nachgegen; zuvor wollte er sich mit keiner Veröffentlichung seiner Worte einverstanden zeigen. Gemäss der Zen-Tradition, der er sich verpflichtet fühlt, ist ihm einzig und allein das aktuelle, wortlose Zen im Alltag wichtig.

Äusserungen

"Die wahre Natur zu erkennen ist an sich gar nicht mal so schwierig. Man muss bloss den Geist von allen Vorstellungen entkleiden."
"Der Geist ist zuerst in gewissermassen ein nackter Geist und nimmt dann allerhand Bekleidungen an. Dann sieht man ihn nicht mehr, sondern nur die Bekleidungen. Man wäre doch wirklich blöd, wenn man die Bekleidung des Körpers mit dem Körper verwechseln würde."
"Werde deiner selbst gewahr. Verliere das Gewahrsein nicht im Krempel deiner Gefühle, deiner Gedanken, deines täglichen Lebens. Verliere es nicht darin. Ohne dieses Gewahrsein ist ja überhaupt nichts da."
"Ohne das, was über allem steht, - über allen Vorgängen und Erscheinungen - ohne dieses gäbe es die Vorgänge gar nicht. Und nur durch diese Vorgänge, kann man das, was über den Vorgängen steht, erkennen. "
"Man sollte sich andauernd bei dieser Existenz bedanken. Ganz egal, ob diese Existenz einem passt oder nicht passt, ob man schlechte Erfahrungen hat oder gute, ganz egal. Mit diesem Körper und mit diesem Geist kommt man zur Erkenntnis dessen, was darüber steht."
"Unser Leben ist wie ein Theaterstück oder ein Zirkus. Wenn der Vorhang fällt, ist die Bühne leer. Das Stück ist zu Ende. Es gibt auch keine Kulisse mehr. Nur die leere Manege bleibt zurück. Kein Mensch, kein Tier, kein Dompteur, nichts. Dann fängt wieder ein neues Stück an, eine neue Zirkusvorführung. Aber nicht ohne die Manege oder die leeren Bretter der Bühne. Diese müssen zuerst da sein. Die Manege ist ein Symbol für unser Bewusstsein. Was sich darin abspielt, ist bloss ein Spiel, ein Zirkus oder Theaterstück."
"Ohne dieses Ich kommt ja der Mensch nicht aus. Aber wenn das Ich auf einer falschen Stelle ist, dann wird es zu seinem Übel. Kommt das Ich auf die richtige Stelle, dann entfernen sich diese Übel. Wird sich der Mensch der Herkunft des Ichs bewusst, also der Wurzel des Ich-Bewusstseins, dann kommt es auf die richtige Stelle. Es kommt in die Mitte, ins Hara, und sagt "Mu". Was es auch weiterhin sagten mag, das hat dann nicht mehr diese Bedeutung, nicht mehr diese einwirkende Kraft."
"Es ist wie bei einem schönen, klaren Teich. Da kommen Leute und schmeissen allen möglichen Abfall in den schönen, sauberen Teich. Ja, der Mensch macht das so. Er macht das Wasser seines reinen Bewusstseins schmutzig. Und dann denkt er: Ja, dann fische ich mal all das Zeug, das ich da reingeworfen habe, heraus. Ich nehme alle Gedanken, alles, was ich denke, das bin ich, heraus. - Da kann man aber ewig fischen...; Blödsinn! Nein, es ist wie beim Destillationsprozess, man nimmt das Wasser des Bewusstseins weg von all dem Zeug und lässt das Zeug sitzen. Nicht, dass man das Wasser versucht zu reinigen und all das Zeug, das da drinsitzt, rauszuholen. Umgekehrt ist auch was wert, ja?"
"Im Zen kommt es auf ein Wachsein an; und darauf, dass man, wenn man sich zur Meditation hinsetzt, mit diesem wachen Bewusstsein zuallererst des Körpers gewahr wird. Aber nicht des Körpers in seinen einzelnen Teilen, nicht so, dass man sich sozusagen von aussen anschaut, und sagt: " Da habe ich hier zwei Arme, zwei Hände mit fünf Fingern, und da habe ich hier einen Kopf" usw. Sondern das Gewahrseins dieses Körper als Ganzes, das er ja auch ist. Das Merkwürdige, das dann geschieht: Wenn man des Körpers so gewahr ist, kommt man in einen Bewusstseinszustand, der selber etwas Ganzes ist. In diesem sind Körper und Geist so eins, dass man nicht mehr sagen kann: " Das ist mein Geist und das ist mein Körper." Der Körper an sich ist ja ich-los. Nicht mal ein Teil des Körpers hat ein Ich. Kein Organ hat ein Ich. Diese ichlose Existenz ist eine Existenz, die zur grossen Natur gehört. Jeder sollte so sitzen und sich von vorneherein sagen: "Dieser einzelne Körper von der Natur mir gegeben, dieser einzelne Körper gehört zur grossen Natur." Wir sind so gefangen in unserem eigenen Ich, doch sind wir alle zusammen eine Menschheit. Auch wenn man die Lehre Jesu betrachtet, findet man diese Erkenntnis darin. Er sagte: "Ich in euch und ihr in mir". Wir sind alle dasselbe in unserer wahren Substanz; in unserem wahren Wesen sind wir alle dasselbe."
"Der Alltagsmensch, in seinem Hin und Her im täglichen Leben, hält sich nur an das, was seiner Persönlichkeit von Wert ist. Er lebt dann mit diesen Werten und ist den Bedingungen unterworfen, die er sich selbst gestellt hat. Von diesem Kerker, den man sozusagen um sich herum gebaut hat, muss man sich befreien."
"Manchmal erlaube ich mir etwas sarkastisch zu sein: Wenn dieses persönliche Ich alle möglichen Vorstellungen hat, und alles Mögliche anstrebt, wie z.B. ein Buddha zu werden, erleuchtet zu sein, das grosse Satori zu haben und was du dir sonst noch so alles vorstellen kannst, dann sage ich: "Weisst du, letzten Endes bleibt nichts weiter übrig, als ein grinsender Totenkopf. Der lachte sich, wenn er noch am Leben wäre, halb tot über diesen ganzen Quatsch, den sich das persönliche Ich vormacht." Darum hat mir der Totenkopf schon immer sehr gut gefallen."
"Aus diesem Leben, das wir leben und erleben, ergibt sich Tod. Und aus dem Tod, dem Prozess des Vergehens, ergibt sich Leben. Ich spreche hier aber nicht von Wiedergeburt, Reinkarnation, Karma, ich spreche vom aktuellen Geschehen im Bewusstsein. Leben und Tod sind verschiedene Aspekte im Bewusstsein; sich ihrer gewahr zu sein, ist Meditation."
"Wenn es zur Erkenntnis dessen kommt, was sich im Bewusstsein abspielt, muss man sich nicht nur mit den Fragen des Lebens befassen, sondern auch mit den Fragen des Todes. Denn in diesem täglichen Leben ist alles vergänglich, nicht wahr? Und deshalb spielt sich mitten im Leben auch ein Todesvorgang, ein Sterben ab. "
"In richtiger, wahrer Meditation muss man loslassen, sich fallen lassen. Meditation muss ein Nicht-Tun sein."
"Der Mensch lebt zwischen Himmel und Erde. Es gibt diese drei Kräfte: Erde, Himmel und Mensch. Die beiden Strömungen verbinden sich in der Mitte, im Hara. Diese beiden Ströme werden Eins. Daraus ergibt sich etwas Drittes, etwas Neues: Das transzendentale oder das übergegensätzliche Selbst. Doch diese Worte müssen aktuell werden, eine Erfahrung der Meditation."
"Du bist schon das, was du "werden" willst. Du musst nur erkennen, was du bereits schon bist."
"Lass los mit beiden Händen."
"Zen ist wie Knochen - dürr und trocken."
"Man soll sich nicht allerhand Vorstellungen machen, sondern direkt an das Gegebene gehen. Und dieses direkt Gegebene ist einfach so, da. Schau erst mal nicht nach aussen und die andauernde wechselwirkende Beziehung zu diesem Äusserem. Und schau auch nicht auf das Innere das nur ein Spiegelbild dieses Äusseren ist, auch darauf nicht schauen. Gehe hinter die Bühne sozusagen, die Bühne wo sich das Drama oder die Komödie des Lebens abspielt. Geh mal hinter die Bühne, kümmere dich nicht um dieses Spiel, diese Tragik-Komödie des persönlichen Lebens. Kümmere dich nicht darum. Geh mal weg von diesen Brettern die die Welt bedeuten, wie der Schauspieler sagt."
"Wer hat denn dieses Spiel, dieses Schauspiel geschrieben? Gott? Ein Gott? Oder das Karma? Oder schreibt man die verschiedenen Szenen selbst und lebt demgemäss?"
"Meditation: Schliesse die Sinnespforten und kehre zur Wurzel zurück. Gehe von all den Blüten und Blätter weg, von all diesen Farben, Formen und kehre zurück zur Wurzel."
"Man erlangt die einäugige Sicht indem man an diese Einheit rankommt, die Einheit, die man selber ist durch Meditation."
"Man ist dieser Pfad selbst. Er ist nicht irgendwo. Man ist es selbst, dieser Pfad."
"Zuerst mittels der Zweiheit an die Einheit herankommen, und dann mittels der Einheit die Zweiheit erfassen."